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Bitte stör mich! Aktiv gegen Depression - auch während Corona

Ressourcen und Erfahrungsberichte im Umgang mit Depressionen vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Corona: Hilfen für Menschen mit Depression

Corona hat unser Leben stark verändert. Die meiste Zeit zu Hause zu verbringen, eventuell nicht mehr zur Arbeit gehen zu können und nur noch sehr eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten zu haben, ist für alle Menschen eine schwierige Situation. Eine besonders große Herausforderung können die Belastungen im Zuge der Corona-Pandemie jedoch für Menschen mit Depression darstellen. Gerade bei Menschen mit psychischen Erkrankungen kann ein Wegfall von sozialen Kontakten und geregeltem Tagesablauf Stress und Unsicherheit erzeugen und psychische Beschwerden verstärken.

Kabinettsausschuss „Bayern barrierefrei“: Sozialministerin Trautner und Gesundheitsstaatssekretär Holetschek setzen sich für die Belange der Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ein

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 19.11.2020

In der Pressemitteilung heisst es: "Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sind täglich mit beträchtlichen Barrieren konfrontiert: oft stoßen sie auf Unverständnis oder Vorurteile in ihrem sozialen Umfeld, zudem sind ihre Beeinträchtigungen häufig nicht auf Anhieb zu erkennen. Das begünstigt gesellschaftliche Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und soziale Ausgrenzung von Betroffenen, die es umso schwerer haben, offen mit ihrer Krankheit umzugehen und rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Corona-Pandemie hat viele Problemlagen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen verstärkt. Durch Kontaktbeschränkung und Homeoffice hat sich der Alltag vieler Menschen extrem verändert. Die aktuelle Situation kann Stress und Unsicherheit verursachen und macht den schmalen Grat zwischen Belastung und Überlastung noch enger.

Online-Veranstaltung: Basiswissen zu verschiedenen Psychotherapieverfahren am 10.12.2020

Informationsveranstaltung der SEKO Bayern; 10.12.2020 von 16 - 18 Uhr; Teilnahme online und kostenlos

Im Rahmen des Projektes „Zusammenarbeit mit Gesundheitsberufen“ findet am Donnerstag, den 10.12. von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
eine Online - Informationsveranstaltung statt.

Ziel ist es, interessierte Menschen aus Selbsthilfegruppen und –kontaktstellen zu anerkannten Therapieverfahren zu informieren. Es werden Basisinformationen gegeben und drei Psychotherapieverfahren vorgestellt: Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die Verhaltenstherapie und die Systemische Psychotherapie.

Dr. med. Peter Wollschläger, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin aus Traunstein wird in seinem Vortrag folgende Fragestellungen behandeln:
Was ist Psychotherapie?
Wann ist Psychotherapie sinnvoll?
Wer bezahlt Psychotherapie?
Wie finde ich eine*n für mich geeigneten Psychotherapeuten*in?
Was ist eine therapeutische Sprechstunde und was sind probatorische Sitzungen?
Darf ich mir auch verschiedene Therapeuten*innen ansehen?
Welches Verfahren ist für welche Indikation am besten geeignet?
Wonach fragt mich ein*e tiefenpsychologisch arbeitende*r Psychotherapeut*in?
Warum sind Erfahrungen in Kindheit und Jugend möglicherweise auch heute noch für mich von Bedeutung?
Was passiert in der Therapie und wie kann mir das helfen?
Wie lange dauert eine ambulante Psychotherapie?
Wie unterscheiden sich Therapien im Einzel- und im Gruppensetting?

Prof. Dr. Monika Sommer, Psychologische Psychotherapeutin, Mitglied des Vorstandes der PTK Bayern aus Regensburg und Susanne Berwanger, Vorständin VPP im BdP e.V. aus München stellen die Verhaltenstherapie aus stationärem und ambulantem Blickwinkel vor.

Die Verhaltenstherapie beruht auf den Theorien und Erkenntnissen der wissenschaftlichen Psychologie und setzt am Verhalten und Handeln der Patient*innen sich selbst (z.B. in Form von Gedanken, Erwartungen, Normen) und anderen Menschen gegenüber an. Dabei geht die Verhaltenstherapie davon aus, dass Denk-, Verhaltens- und Emotionsmuster erlernt und veränderbar sind. Aufbauend auf einem individuellen Störungsmodell werden in Abhängigkeit der Symptomatik unterschiedliche therapeutische Methoden und Techniken eingesetzt.

Sylvia Betscher- Ott, Geschäftsführerin des Würzburger Institutes für Systemische Psychotherapie stellt den systemischen Ansatz dar.

Das Spezifische Systemischer Therapie liegt in ihrem Blick auf die Vielfalt der Ressourcen der Patienten*innen und ihrer sozialen Kontexte, der Unterstützung der im System vorhandenen Lösungsimpulse sowie der Würdigung bisheriger Lösungsversuche. Für einen möglichst unmittelbaren und nachhaltigen Therapieerfolg können wichtige Bezugspersonen wie Partnerinnen und Partner, ganze (Patchwork-)Familien sowie weitere wichtige Menschen aus dem Netzwerk des Patienten in die Behandlung mit einbezogen werden.

Bitte melden Sie sich ab Sonntag, den 15. November 2020 um 9 Uhr über die Internetseite www.seko-bayern.de an.

Veranstaltet vom Verein Selbsthilfekontaktstellen Bayern e.V., Würzburg in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, der Landespsychotherapeutenkammer und dem Verband der psychologischen Psychotherapeuten im Bund.

Online-Veranstaltungen zum Umgang mit Suchterkrankungen vom 9.-13.11.2020

Veranstaltungswoche der SEKO Online, Teilnahme kostenfrei über BigBlueButton

Zur Stärkung der Selbsthilfe im Suchtbereich bietet die SEKO Bayern vom 9.– 13.11.2020 online eine Veranstaltungswoche an mit Fachvorträgen, Lesungen, Poetry Slam, Workshops u.V.m..

"Mit dem Projekt „Stärkung der Selbsthilfe im Suchtbereich“ möchten wir Selbsthilfegruppen und Professionelle aus den Bereichen Sucht und Gesundheit bayernweit vernetzen, fortbilden und damit die wichtige Selbsthilfearbeit noch bekannter machen." schreibt SEKO Bayern zu dieser Initiative. "Seit 2010 tun wir dies unter anderem durch eine große Fachveranstaltung, die jedoch in diesem Jahr pandemiebedingt ausfallen musste.

Wir freuen uns deshalb, Ihnen mit der virtuellen Veranstaltungswoche ein alternatives, vielfältiges Programm präsentieren zu können.

MPI Gesundheitsforum ONLINE: Programm für 2020 und 2021

Ärzt*innen informieren Patient*innen, Angehörige und Interessierte; Teilnahme online und kostenlos

"Wir freuen uns, Sie zu unseren Max-Planck Gesundheitsforen einladen zu dürfen. ExpertInnen unseres Instituts informieren Sie über Themen der psychischen Gesundheit. Corona-bedingt führen wir die traditionelle Veranstaltungsreihe nun online durch.

Ab Anfang 2021 informieren wir Sie auf unserer Homepage und per E-Mail, ob wir für die Vorträge zusätzlich Plätze im Hörsaal anbieten. Für die Aufnahme in den Veranstaltungs-E-Mail-Verteiler und für die Anmeldungen zu den Online-Vorträgen, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.