Aktuelles

Veranstaltungen, Angebote für Angehörige, Tipps und Interessantes

"Recht konkret": Informationen der Psychosozialen Umschau für Angehörige zum Download

Von finanziellen Hilfen über Pflege und Vorsorge bis zu Betreuungsrecht

Die Psychosoziale Umschau ist die auflagenstärkste interdisziplinäre Psychiatrie-Zeitschrift im deutschsprachigen Raum. Seit Anfang der 80er-Jahre dient die Psychosoziale Umschau Leserinnen und Lesern als Diskussionsforum zu den Entwicklungen einer sozialen Psychiatrie.

Dem Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK), dem Dachverband Gemeindepsychiatrie und der Aktion Psychisch Kranke (APK) dient die Psychosoziale Umschau als bundesweites Mitteilungsblatt. Auch die Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener ist in jeder Ausgabe mit eigenen Seiten vertreten.

Die Zeitschrift informiert Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen psychiatrischer Einrichtungen, Psychiatrie-Erfahrene, ihre Angehörigen und Bürgerhelfer und Bürgerhelferinnen.

Als besonderen Service finden Sie nun alle Artikel aus der Rubrik »Recht konkret« der Psychosozialen Umschau zum kostenlosen Download.

Vieles wieder geöffnet: Angebote und Erreichbarkeit der ApK München ab 1. Juli

Liebe Angehörige, liebe Mitglieder, liebe Selbsthilfe-Interessierte,

wir freuen uns sehr, dass sich durch die aktuellen Lockerungen auch Selbsthilfegruppen in Bayern wieder persönlich treffen dürfen! Dies wurde der Selbsthilfe­kontaktstelle Bayern (SEKO) auf Anfrage vom bayerischen Gesundheitsministerium bestätigt. 

Persönliche Treffen von Selbsthilfegruppen: wer, wann, wo?

Seit 1. Juli 2020 treffen sich viele Selbsthilfegruppen der ApK München wieder persönlich! Dabei sind einige Hygienemaßnahmen zu beachten, etwa muss der Mindestabstand von 1,5 Metern stets eingehalten werden. Wer schon einmal in den Räumlichkeiten der ApK war, weiß, dass dies dort unmöglich ist.

Daher haben wir ein Hygienekonzept für unsere Gruppenbesuche erarbeitet und einen größeren Raum angemietet in der Kultion Factory in der Westendstraße, nur 5 Minuten zu Fuß von der ApK entfernt.

Wichtig: Eine Teilnahme an einem Gruppentreffen ist NUR mit vorheriger Anmeldung möglich und mit Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Vor Ort sind die geltenden Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten!

Folgende Gruppen finden ab 1. Juli 2020 wieder statt:

In der Kultion Factory: Erwachsene Kinder 1, Erwachsene Kinder 2, Geschwister 1, Geschwister 2, Partner*innen  1, Partner*innen 2, Eltern von jungen Erwachsenen (Eltern 5), Eltern von Kindern und Jugendlichen (KiJu)

In der Gaststätte: Offener Stammtisch

Im Selbsthilfezentrum München: Kontaktgruppe Josephsburg ab August 2020

In der Natur: Wandergruppe für Angehörige

Termine und Anmeldung: Datum und Uhrzeit der Treffen finden Sie auf der Seite der jeweiligen Gruppe im Menü unter Selbsthilfe oder in unserer Programmvorschau unter Termine.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle. Dort können Sie sich auch anmelden!

Folgende Gruppen können wir leider noch nicht anbieten: Elterngruppe 1, 2, 3 und 4, Angehörigengruppe im Klinikum Fürstenfeldbruck, Referentenabend (Vortragsabend), Erfahrungsaustausch in der Gruppe (vor Referentenabend), Erstinformation und Ausspracheabend für neue Interessierte

Unterschreiben Sie jetzt! Petition "Selbsthilfegruppen sind systemrelevant!"

Petition des Selbsthilfezentrums München an die bayerische Staatsregierung jetzt online unterzeichnen

Liebe Mitglieder, liebe Angehörige, liebe Selbsthilfe-Interessierte,

seit Mitte März 2020 sind persönliche Treffen bei der ApK München nicht mehr möglich. Dies betrifft vor allem unsere Selbsthilfegruppen, aber auch unsere Beratungsangebote, unsere Vorträge und Seminare... In einigen Gruppen konnten wir kurzfristig Alternativen schaffen – etwa durch Videokonferenzen, telefonische Kontakte, Gruppenchats. Doch unsere persönlichen Begegnungen und den so wichtigen Kontakt miteinander können wir so nicht ersetzen!

Helfen Sie uns daher dabei, dass Selbsthilfegruppen auch von politischer Seite als systemrelevant anerkannt werden. Damit Treffen von Selbsthilfegruppen wieder stattfinden dürfen - selbstverständlich unter Einhaltung der notwendigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen!

Das Selbsthilfezentrum München hat als Vertretung der regionalen Selbsthilfe eine Petition an die bayerische Staatsregierung formuliert, die Sie unter diesem Link auf OpenPetition einsehen und unterschreiben können: https://www.openpetition.de/petition/online/selbsthilfegruppen-und-selbstorganisierte-initiativen-als-systemrelevant-einordnen

Dafür ist bis 2. Juli 2020 Gelegenheit. Gerne dürfen Sie dieser Petition auch weiterleiten.

Vielen Dank und alles Gute für Sie!

Ihr Team der ApK München e.V.

Näheres zu dieser Petition und wie Sie unterschreiben können erfahren Sie im folgenden Aufruf direkt vom Selbsthilfezentrum München:

Neu: Angehörige in Oberbayern jetzt auf Social Media!

Anliegen, Interessen und Themen rund um psychische Erkrankungen und die Situation von Angehörigen

Die Oberbayerische Initiative (kurz OI) ist die Interessenvertretung der Angehörigen psychisch Erkrankter in der Region Oberbayern. Die Vernetzung unter den Angehörigen ist ein wichtiger Schwerpunkt.

Um möglichst viele Angehörige zu erreichen, ist die OI seit Kurzem in den Sozialen Netzwerken präsent. Über unsere Social-Media-Kanäle werden Informationen geteilt, Veranstaltungen beworben und auf die Interessen der Angehörigen aufmerksam gemacht. Uns ist es ein Anliegen für Angehörige erreichbar zu sein!

Schaut vorbei und folgt uns auf Facebook und Instagram!

https://www.facebook.com/Oberbayerische.Initiative/

https://www.instagram.com/oberbayerische_initiative/

Mehr über die Oberbayerische Initiative unter https://www.oberbayerische-initiative.de/

Welche Maßnahmen bewähren sich im psychosozialen Hilfesystem während Corona?

Ideen zur Unterstützung von Menschen mit psychischer Krisenerfahrung im professionellen Hilfesystem

Menschen mit psychischer Krisenerfahrung sind von der COVID-19-Pandemie besonders betroffen: Sie haben oft weitere Grunderkrankungen und dadurch ein höheres Risiko, schwer zu erkranken. Und sie leiden besonders unter den Einschränkungen persönlicher sozialer Kontakte.

Welche Haltungen und Maßnahmen haben sich angesichts der Kontaktsperren während der COVID-19-Pandemie im psychosozialen Hilfesystem bewährt? Welche Alternativen gibt es zur Zunahme des Psychopharmaka-Einsatzes?

Zu diesen Fragen hat der Fachausschuss Psychopharmaka der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (DGSP) unter dem Titel "Die Beziehung steht im Vordergrund!" eine praxisnahe Orientierungshilfe herausgebracht:

  • Was hat sich in der Krise bewährt?
  • Welche Punkte sind besonders wichtig, um diese sich bewährenden Maßnahmen im eigenen Lebens- und Praxisalltag umzusetzen?
  • Allgemeine Schlussfolgerung und Ausblick auf mögliche Forderungen auf eine Weiterentwicklung des psychiatrischen und psychosozialen Hilfesystems

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.