Aktuelles

Veranstaltungen, Angebote für Angehörige, Tipps und Interessantes

Psychisch gesund bleiben während Social Distancing, Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen

Verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm für zuhause vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Die Corona-Pandemie zwingt viele Menschen zum daheim bleiben. Soziale Kontakte werden auf ein Minimum reduziert, die Tagesstruktur bricht weg, Ängste entwickeln sich - das alles sind große psychische Herausforderungen.

Hilfestellung bietet ein extra für diese Situation erstelltes verhaltenstherapeutisches Kurzprogramm. Jede und jeder kann es zuhause durcharbeiten bzw. sich ihre und seine relevanten Stellen herauspicken. Übungen und Vorlagen machen es zu einem pragmatischen Begleitprogramm.

Psychisch gesund bleiben während Social Distancing, Quarantäne und Ausgangsbeschränkungen auf Grund des Corona-Virus - Verhaltenstherapeutische Interventionen in einem Kurzprogramm zur Selbstanwendung

Direkt zum Kurzprogramm mit den Übungen gelangen Sie unter https://www.psych.mpg.de/2628420/psychisch_gesund_bleiben_w_hrend_social_distancing.pdf

Einladung zur Tagung "Beteiligen! Psychisch Kranke und die Welt der Arbeit" am 12.-13. Mai 2020

17. Psychiatrietagung der Evangelischen Akademie Tutzing mit Beteiligung der ApK München

Die erfolgreiche Behandlung psychischer Störungen hängt nicht nur von Medikation, Psychotherapie,  gemeindepsychiatrischer und sozialer Unterstützung ab, sondern in hohem Maße auch davon, ob es gelingt, einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu erhalten oder neu zu finden. Die Beschäftigungsquote von Menschen mit häufigen und länger dauernden Erkrankungsphasen ist erschreckend niedrig. Zweifel und Barrieren erschweren den Zugang zur Arbeitswelt und den Erhalt eines sicheren und erfüllenden Arbeitsplatzes.

Dabei sein ist alles - doch sind alle dabei?

Die Gesellschaft hat als Antwort auf diese Probleme unterschiedliche Angebote von (beschützenden) Arbeitsplätzen und Beschäftigungsverhältnissen geschaffen. Doch dieser Markt ist unübersichtlich und unterschiedlich wirksam. Strukturelle Fragen, therapeutische Vorgehensweisen, konkrete Modelle und persönliche Erfahrungen müssen diskutiert werden. Eine solidarische Gesellschaft muss Brücken bauen zwischen den Möglichkeiten von Menschen mit psychischen Erkrankungen und der „gesunden“ Welt der Arbeit. Andere zu beteiligen und sich selbst beteiligt zu fühlen, sind elementare Kategorien des Menschseins. In einer sorgenden Gesellschaft dürfen das Wertgefühl und die Wertschätzung nicht einfach in blanker Wertschöpfung aufgehen!

Der Tradition der Tutzinger Psychiatrietagungen folgend werden wir bei dieser Tagung Behandelnde, Psychiatrieerfahrene und Angehörige miteinander ins Gespräch bringen und zugleich den Dialog mit der Arbeitswelt suchen. Wir laden Interessierte ganz herzlich zur 17. Psychiatrietagung in die Evangelische Akademie Tutzing ein.

Chefarzt Dr. med. Herbert Steinböck, Aufsichtsratsvorsitzender Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e.V.

Pfr. Frank Kittelberger, Evangelische Akademie Tutzing

Dipl. Sozialpäd. Margit Klemer, Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e.V.

Dr. phil. Dipl. Psych. Heinrich Berger, Bayerische Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.

Antworten auf Häufige Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen in Bayern

Spezifisch wird auch auf die Situation von Angehörigen erkrankter Menschen eingegangen

Das "Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration" gibt auf seiner Internetseite sehr ausführlich Antworten zu häufigen Fragen rund um die geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern.

Insbesondere werden auch Fragen beantwortet, die uns Angehörige beschäftigen, unter Anderem:

Darf ich meine Eltern/Grosseltern besuchen fahren?

Jeder ist angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Daher sollte auch ein Besuch bei den Eltern sehr gut überlegt sein und ist nur angezeigt, wenn sie unterstützungsbedingt sind, weil sie etwa auf Hilfe beim Einkauf angewiesen sind. Verzichten Sie bitte auf „Kaffeekränzchen“ und nutzen Sie lieber das Telefon oder Skype, um in Kontakt zu bleiben. Für den Besuch bei älteren Menschen gilt generell, dass Besuche wegen der Ansteckungsgefahr auf ein absolutes Minimum zu beschränken sind.

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Therapeuten weiter tätig sein?

Die Praxen von Angehörigen helfender Berufe dürfen weiterhin geöffnet sein. Soweit es medizinisch dringend erforderlich ist, dürfen Sie die Praxen aufsuchen.

Medizinisch dringend erforderlich sind auch Maßnahmen, die der Abwendung von lebensbedrohlichen Gefahren für die körperliche oder seelische Unversehrtheit oder von Krankheitsfolgen dienen.Medizinisch dringend erforderlich sind auch Maßnahmen zur  Linderung von Schmerzzuständen oder Maßnahmen, die der Aufrechterhaltung elementarer Lebensfunktionen dienen und keinen Aufschub erlauben. Die Entscheidung trifft im Einzelfall der behandelnde Arzt.

Heilpraktiker und Osteopathen haben die Erlaubnis zur Ausübung von Heilkunde und bieten damit medizinische Versorgungsleistungen an, d.h. sie sind bei Auslegung der Ausgangsbeschränkung grundsätzlich wie Ärzte/Zahnärzte/Veterinärmediziner zu behandeln und dürfen nach aktuellem Stand uneingeschränkt tätig sein.

Darf ich behinderte Menschen zu Spaziergängen begleiten, (auch wenn ich kein Familienangehöriger bin)?

Dies ist natürlich auch weiterhin möglich, sowohl im beruflichen Bereich als auch im privaten Kontext. Sie müssen nicht Familienangehöriger der hilfsbedürftigen Person sein.

Wir bitten Sie um größtmögliche Sorgfalt bei der Einhaltung der Hygieneregeln und – falls dies der Einzelfall nicht ausschließt – auch bei den Abstandsregeln!

"Corona und psychische Gesundheit": Übersicht an Presseartikeln und Hilfen

Regelmäßig aktualisierter Überblick von Psychiatrienetz

"Das Psychiatrienetz" informiert rund um das Thema "Corona und psychische Gesundheit":

Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Hinweise und Tipps bitte an: redaktion(at)psychiatrie.de.

Direkt auf die Seite gelangen Sie unter https://www.psychiatrie.de/coronapsychische-gesundheit.html

Wichtig: Erreichbarkeit der ApK München bis 30. April 2020 und Rufnummern für den Notfall

Liebe Mitglieder, liebe Angehörige, liebe Selbsthilfe-Interessierte,

die derzeitige Situation stellt uns alle vor vielfältige Herausforderungen und erfordert besondere Umsicht und Rücksicht.

Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich des neuartigen Corona-Virus hat die ApK München e.V. folgende vorübergehende Maßnahmen beschlossen:

Sämtliche Selbsthilfegruppen, Angebote, Referentenabende und Seminare der ApK München sind bis einschließlich 30.04.2020 abgesagt.

Unsere Geschäftsstelle ist bis 30.04. wie folgt erreichbar: Sie erreichen uns wie gewohnt per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Oder Sie hinterlassen uns unter 089 / 502 46 73 eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter mit Ihrem Anliegen und Ihrer Telefonnummer und wir rufen Sie zurück.

Wie geht es weiter?
Je nach Entwicklung der Situation und basierend auf offiziellen Empfehlungen werden wir gegen Mitte April absehen können, wie es ab dem 01.05.2020 weitergeht.

Die Termine für unsere Selbsthilfegruppen und -angeboten im Mai und Juni 2020 finden Sie auf unserer Webseite. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig, ob und wie unsere Angebote wieder stattfinden.

Mit freundlicher Unterstützung

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Unsere Selbsthilfegruppen werden gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.